Archiv für den Monat: Februar 2015

Nicht nur Heringsessen am Politischen Aschermittwoch.

Der „politische Aschermittwoch“ vollzieht sich bei den Liberalen der Region Kassel in einem immer beliebter werdenden Rahmen. Mitglieder, Förderer und Freunde werden traditionell eingeladen zu einem Heringsessen. Zusätzlich  wird ein Gastredner gebeten, der zu aktuellen Themen Stellung nimmt.

Dreimal musste man vorab beim Landhaus Meister in Wolfsanger umdisponieren: Die Zahl der angemeldeten Interessenten stieg so an, dass die zunächst vorgesehenen kleineren Räume für die Veranstaltung nicht ausreichten. Über einhundert Gäste fanden sich schließlich in den Gasträumen zu Vortrag und Heringsschmaus ein.

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Ehrengast Polizeipräsident Eckhard Sauer (m.) und die Vorsitzenden der FDP-Verbände Kassel-Stadt, Matthias Nölke (l.), und Kassel-Land, Björn Sänger (r.)

Als Ehrengast hatte es Kassels Polizeipräsident Eckhard Sauer übernommen, zum Thema „Bedroht der Islamismus unsere Sicherheit – Mythos oder Realität? zu referieren. Die hohe Aktualität dieser Problematik hatte wohl die hohe Zahl der Besucher angezogen. Der Referent betonte zunächst mit Nachdruck die Unterscheidung zwischen dem Islam als Glaubensgemeinschaft und der radikalen Erscheinung des politisch-religiösen Islamismus, aus dem mittlerweile der radikale Salafismus hervorgegangen ist. Ein Blick auf Karten zeigt die Bedrohlichkeit des fanatischen „Islamischen Staates“, den das Bestreben treibt, die gesamte nahöstliche Welt und deren Randgebiete unter seine Herrschaft zu bringen. Angst und Schrecken sind dabei die Methoden. Tag für Tag, Woche für Woche verlieren viele Hunderte von Muslimen unterschiedlicher Ausrichtung dadurch ihr Leben. In der westlichen Welt und damit auch bei uns kommt es immer wieder zu mörderischen Übergriffen. „Kein Mythos sondern durchaus Realität“ zog der Referent sein Fazit. Eine kurze Diskussion ergänzte die Ausführungen des Polizeipräsidenten. Viele Teilnehmer gingen sehr nachdenklich nach Hause.

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Fuldataler Liberale stellten sich am Ende der Veranstaltung mit Kreisvorsitzendem Björn Sänger (2.v.l.) zu einem Erinnerungsfoto.

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Fraktionen von CDU und FDP informierten sich im „Haus Sonnenhof“

Es war im November des vergangenen Jahres, als die Leitung des Ihringshäuser Pflegeheims „Haus Sonnenhof“ die Mitglieder der Fraktionen des Fuldataler Parlaments zu einer Informations-Veranstaltung eingeladen hatte. Zwar fand terminlich zeitgleich für einige auch eine Sitzung der gemeindlichen Betriebskommission statt, es erschien jedoch lediglich eine einzige Gemeindevertreterin im „Sonnenhof“ – keineswegs also ein „Aushängeschild“ für die Parlamentarier.

Alsbald taten sich jedoch die Parteiverantwortlichen der CDU und der FDP zusammen und verabredeten einen neuen Termin mit der Heimleitung.

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In den Räumen des „Hauses Sonnenhof“ erläuterte Heimleiterin Susanne Frank (l.) den interessierten Besuchern von CDU und FDP anschaulich des Leitbild der „BeneVit“-Pflege-GmbH mit gegenwärtig 22 Standorten in Deutschland.

Nach Weihnachtszeit, Wahlveranstaltungen und Neujahrsbegrüßungen kamen nun jüngst Vertreter aus  beiden Fraktionen und Gemeindevorstand zusammen und wurden von der Einrichtungs-Leiterin Susanne Frank willkommen geheißen. In einem lebendigen Vortrag stellte diese zunächst das sog. Hausgemeinschaftskonzept der „BeneVit“-Pflege vor. Ein Rundgang durch die ansprechenden Räumlichkeiten und Einrichtungen des längst vollbelegten Pflegeheims schloss sich an und beeindruckte die Besucher. Mehrere Heimbewohner aus Fuldatal konnten dabei begrüßt werden. Diese zeigten sich erfreut über „so viel Βεsuch“. Auch stieß man auf die gegenwärtig dort noch gezeigte Bilderausstellung  des Freundeskreises Historisches Ihringshausen, die noch immer reges Interesse findet.

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In einem der Wohnbereiche gewannen die Besucher durch lebendige Erläuterungen der Leiterin der Einrichtung (2.v.r.) einen Eindruck vom Konzept der „stationären Hausgemeinschaften“.

Aufgelockert durch einen kleinen Imbiss und Konferenzgetränke wurden danach Probleme für die Heim-Finanzierung durch neue gesetzliche  Vorgaben des sog. 1. Pflegestärkungsgesetzes ausführlich diskutiert. Durch eine unterschiedliche Bewertung bei der Finanzierung von ambulanten und stationären Einrichtungen zur Altenpflege geraten die Pflegeheime, zu denen auch das „Haus Sonnenhof“ mit seinem Hausgemeinschaftskonzept zählt, künftig in eine finanzielle Schieflage. Ein diesbezüglich kritischer aktueller Fernseh-Report rundete die höchst informative Veranstaltung ab. Mit starken Eindrücken über ein ernstes Problem ging man nach Hause.

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Zum Abschluss des eindrucksvollen Informationsabends stellte man sich mit Heimleiterin Susanne Frank (5.v.l.) zu einem Erinnerungs-Foto.

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Der FDP Ortsverband trifft sich …

… am Montag, 23.02.2015, 19:00 Uhr, ist es wieder soweit. Wir treffen uns im Gasthaus Schönewald in Simmershausen.

Und Jeder ist natürlich eingeladen vorbei zu kommen und teilzunehmen an unserer offenen und abwechslungsreichen Gesprächsrunde.

Regelmäßig treffen wir uns um über alles Interessante zu sprechen und natürlich darf da auch die Kommunalpolitik nicht fehlen.

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FDP-Region Kassel erneut in Fuldatal: Beeindruckender Neujahrsempfang 

Mittlerweile zum dritten Male hatte der FDP-Kreisvorstand seinen Fuldataler Ortsverband gebeten, den diesjährigen Neujahrsempfang gemeinsam mit der FDP-Region Kassel wieder auszurichten. Das FuldaTaler Forum habe sich als ein idealer Veranstaltungsort dafür erwiesen.

Als FDP-Kreisvorsitzender Björn Sänger dann die zahlreichen Gäste begrüßte, hatten die bereitgestellten Stuhlreihen zunächst nicht gereicht, rasch mussten weitere Sitzgelegenheiten aufgestellt werden. Neben den Mitgliedern, Freunden und Interessierten konnte Sänger auch Fuldatals Bürgermeister Karsten Schreiber willkommen heißen. Nach einer kurzen Bilanz nutzte der Kreisvorsitzende die Gelegenheit, sozusagen als ein liberales Urgestein den Fuldataler Werner Ueckert für dessen fünfzigjährige engagierte Zugehörigkeit zur Partei zu würdigen und ihm die goldene Nadel mit einer Urkunde der Bundes-FDP zu verleihen.

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Der Fuldataler Werner Ueckert (r.), vielen seiner Mitbürger als engagierter ehrenamtlicher Kommunalpolitiker bekannt, ist seit fünf Jahrzehnten Mitglied der Freien Demokraten. Jetzt wurde er durch den Kreisvorsitzenden Björn Sänger und die Ortsverbandsvorsitzende Anne Werderich mit der Goldenen Ehrennadel der Bundes-FDP ausgezeichnet.

In seinem Grußwort stellte Bürgermeister Karsten Schreiber einen Vergleich seiner Gemeinde mit den politisch neu formulierten Zielen der Liberalen an. Nach der entstandenen finanziellen Schieflage in Fuldatal gebe es  nun Veränderungen, Chancen und Aufbruch, und er führte dazu eine Reihe aktueller Beispiele an.

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Im gut gefüllten Saal des FuldaTaler Forums begrüßte der FDP-Kreisvorsitzende Björn Sänger zahlreiche Mitglieder, Freunde und Interessierte, die dem Motto der Einladung „Zukunftsgestaltung durch Marktwirtschaft“ gefolgt waren.

Der Gastredner war aus Magdeburg angereist: Prof. Dr. Karl-Heinz Paqué, zeitweise Finanzminister des Landes Sachsen-Anhalt, ist Lehrstuhlinhaber für internationale Wirtschaft und Dekan der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität. Bei den Liberalen gehört er dem Bundesvorstand an und ist stellv. Vorsitzender der Friedrich-Naumann-Stiftung. In einem fesselnden Vortrag über Zukunftsgestaltung durch Markwirtschaft zeigte er anschaulich die Entstehung, das Prinzip und das Wirken der Marktwirtschaft im 19. Jahrhundert auf. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde sie in der modifizierten Form der sozialen Marktwirtschaft zum Motor und Garant einer außerordentlichen Wirtschaftsentwicklung in der früheren Bundesrepublik. Mit zahlreichen Beispielen aus dieser Zeit untermauerte der Redner seine Thesen. Der illusionäre Verzicht auf diese Wirtschaftsform, die getragen ist vom Gedankengut des Liberalismus und einem aufgeschlossenen Bürgertum, auf dem Staatsgebiet der DDR führte dort zu einem beispiellosen Zusammenbruch der gelenkten Staats- und Planwirtschaft.

In einem dritten Betrachtungsansatz lenkte Paqué seine gespannten Zuhörer darauf, dass dieses Prinzip moderner Wirtschaftsgestaltung bereits seit eineinhalb Jahrhunderten vom liberalen Geist der in Wirtschaft und Politik handelnden Menschen getragen würde. Im gegenwärtigen Deutschland seien es die Freien Demokraten, denen er nach ihrer schweren Krise für die kommenden Jahre eine Wiedergewinnung von Einfluss im Kanon der demokratischen Parteien voraussagte. Die beeindruckten Zuhörer zollten dem Ehrengast lange anhaltenden Beifall.

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Fuldataler Liberale und Gäste der FDP-Region Kassel zogen am Schluss der Veranstaltung mit erfreuten Mienen Bilanz eines gelungenen Abends: (v.l.:) das ehemalige Mitglied des hessischen Landtages Helmuth von Zech, Kassels FDP-Vorsitzender Matthias Nölke, die ehemalige Bundestagsabgeordnete Mechthild Dyckmans, der Gastredner Prof. Dr. Paqué aus Magdeburg und FDP-Kreisvorsitzender Björn Sänger.

Mit der obligatorischen, aber regional-typischen „Ahlen Wurscht“ dankte der FDP-Vorsitzende der Stadt Kassel, Matthias Nölke, Prof. Paqué für seine nachhaltigen Ausführungen. In den nächsten Stunden nahmen noch zahlreiche Gäste Gelegenheit, um in Einzelgesprächen mit dem Gastredner weitere Auskünfte zur Zukunft von Liberalismus und Marktwirtschaft in Deutschland und Europa zu erlangen. Auch andere Gesprächsgruppen ließen zahlreich die aufgeworfenen Gedanken Revue passieren. Eine heitere Atmosphäre lag über dem gelungenen Jahresauftakt der FDP-Region Kassel.

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