Archiv für den Monat: November 2015

Flüchtlings-Unterbringung in Fuldatal – FDP informiert sich.

Seit geraumer Zeit steht es fest, dass auch in Fuldatal eine Erstaufnahmestelle für nach Hessen kommende Flüchtlinge eingerichtet wird. Die leer stehenden Unterkunfts-Gebäude  der ehemaligen Fritz-Erler-Kaserne werden dafür hergerichtet und sollen noch in diesem Monat belegt werden.

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Über den neuesten Stand der Bauarbeiten informiert: Fuldataler Liberale vor den Baustellen in der ehemaligen Fritz-Erler-Kaserne

Bei ihren gelegentlichen Ortsbereisungen durch Fraktions- und Parteimitglieder schauten sich Fuldatals Liberale kürzlich auch in den Anlagen der ehemaligen Fritz-Erler-Kaserne um. Dort hat der Landkreis Kassel bereits eine Flüchtlingsunterkunft für dauerhaft Zugewiesene mit Bleiberecht eingerichtet, eine weitere ist neben dem „Hochzeitshaus“ in der Aufbauphase.

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Durch Warmluftgeneratoren wurden die seit 2007 leer stehenden Gebäude durchgewärmt und getrocknet, um dann die erforderlichen Arbeiten zu vollziehen.

Hergerichtet wurden gerade drei ehemalige Wohnblocks der Soldaten, die nun zur Aufnahme von rund 500 Flüchtlingen dienen sollen, die in einer sog. Erstaufnahme unterkommen sollen und daher dem Land Hessen unterstehen. Neuverlegt werden mussten Wasser- und Gasleitungen, errichtet wurde eine entsprechende Zaunanlage, Zuwegungen befestigt. Zur Austrocknung der Gebäude waren Wärmegeneratoren eingesetzt, die aus Flüssiggastanks beheizt wurden. (Kurz nach dem Besuch der Politiker kam es zu einem nächtlichen Anschlag auf die Gasversorgung, der jedoch ohne Schäden blieb.)

Das Gelände wird von einem Sicherheitsdienst überwacht, auch die kommunalpolitischen Besucher mussten sich einer entsprechenden kurzen Kontrolle unterziehen. Durch die Aufmerksamkeit der Sicherheitskräfte wurde auch der nächtliche Anschlag frühzeitig entdeckt und die Gefahr nach sofortiger Alarmierung der Fuldataler Feuerwehr kurze Zeit später abgebaut.

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„refugees welcome“  Kommt der Staat an eine Grenze? – Aktuelle Thematik bei den Liberalen!

Ins allseits bekannte Landgasthaus Koch („Wurstehimmel“) hatten auch in diesem Jahr wieder traditionsgemäß die Liberalen der Region Kassel ihre Mitglieder, Förderer und Gäste zu einem zünftigen Schlachte-Essen eingeladen, zu dem sich dann auch entsprechend zahlreiche Gäste einfanden.

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Fuldataler Liberale stellten sich am Rande der Veranstaltung mit dem Festredner Dr. Walter Lübcke (3.v.r) dem Fotografen.

Als Ehrengast konnte der Kreisverbandsvorsitzende Björn Sänger den Kasseler Regierungspräsidenten Dr. Walter Lübcke begrüßen, der aus aktuellem Anlass über die Lage der Flüchtlinge und Asyl-Suchenden in Nordhessen referierte. Dabei spannte er in seiner anschaulichen Art einen weiten Bogen von der allgemeinen Situation der Flüchtlingskrise in Hessen über die Verfahrensweisen im Kasseler Raum bis zur Beteiligung und Einbindung der ehrenamtlichen Helfer in die Herausforderungen bei der Betreuung. Noch immer kommen täglich Tausende von Flüchtlingen unterschiedlichster Herkunft in Deutschland an und müssen zunächst untergebracht werden. Hessen nimmt noch immer mehr dieser Menschen auf, als nach dem sog. Königssteiner Schlüssel vorgesehen ist. Die Bemühungen der zuständigen Behörden im Landkreis Kassel gestalten sich in Nordhessen bisher als vorbildlich. Die zuständige Dezernentin, Erste Kreisbeigeordnete Susanne Selbert, wurde ebenfalls persönlich begrüßt.

Ein großes Lob zollte der Regierungspräsident den unterschiedlichen Hilfs-Organisationen und –Kräften: Technisches Hilfswerk, Feuerwehren, Rotes Kreuz, Johanniter, Arbeiter-Samariter-Bund sowie den zahlreichen einzelnen Helferinnen und Helfern, darunter besonders auch die Ärzte. Lübcke erläuterte den Unterschied und die Standards zwischen Erstaufnahme-Einrichtungen mit der Registrierung und die Aufnahme-Zuweisungen an die kommunalen Behörden, also Kreis und Gemeinden, bei denen die Aussicht auf Asyl-Anerkennung besteht. Weit über 5000 Flüchtlinge ohne Verbleibaussicht wurden bislang vom Flughafen Kassel Airport zwecks Rückführung ausgeflogen.

Ehe sich die Zuhörer dann mit vielen Einzelfragen an den Redner und seine Begleiter wenden konnten, gab Björn Sänger die Auflassung zum üppigen Schlachte-Buffet.

Der FDP-Kreisvorstand nahm zum Abschluss eines denkwürdigen Abends Gelegenheit, langjährig verdiente Mitglieder aus den Reihen der Liberalen zu ehren. Dazu zählte diesmal auch der Fuldataler Fraktionsvorsitzende Klaus-Dieter Sänger, der für seine 40jährige Zugehörigkeit zu den Freien Demokraten geehrt  wurde.

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Nach erfolgter Ehrung für 40jährige Zugehörigkeit bei den Liberalen gratulierte Fuldatals FDP-Urgestein Werner Ueckert (l.) seinem Fraktionsvorsitzenden Klaus-Dieter Sänger mit einem blau-gelben Blumengebinde zu der hohen Auszeichnung.

 

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Bei den Bürgern vor Ort: Kommunalpolitiker nahmen „Hochzeitshaus“ in Augenschein.

Von Zeit zu Zeit treffen sich die Mitglieder der örtlichen FDP-Fraktion und der Partei an Punkten von kommunalem oder allgemein politischem Interesse. Am vergangenen Wochenende fand man sich im Gelände der Fritz-Erler-Anlage ein, um das dort entstandene sog. „Hochzeitshaus“ in Augenschein zu nehmen.

Bei der Konversion der ehemaligen Kasernenanlagen stand auch die frühere große Flugzeug-Werfthalle, später standen Panzer darin, zum Verkauf.

Hochzeitshaus2-300x225 in Bei den Bürgern vor Ort: Kommunalpolitiker nahmen „Hochzeitshaus“ in Augenschein.

Fuldatals Liberale stellten sich mit der Eigner-Familie Shuecuck im festlichen Ambiente dem Fotografen.

Sie wurde von der Bundesanstalt für Immobilien-Angelegenheiten (BIMA) an das in Kassel ansässige Geschäfts-Ehepaar Shuecuck veräußert, das  aus dem Gebäude durch zahlreiche Umbauten eine große Veranstaltungs-Halle für bis zu 1200 Besucher machte. Die Halle ist auch zu einer Doppel-Halle mit symmetrischen Einrichtungen teilbar. Nun ist sie unter dem Namen „Star-Event-Saal“ an die Unterhaltungs-Firma Derva-Organizasyon weitervermietet, die sich um die Abwicklung der Veranstaltungen kümmert.

Hochzeitshaus1-300x225 in Bei den Bürgern vor Ort: Kommunalpolitiker nahmen „Hochzeitshaus“ in Augenschein.

Festlich hergerichtet für eine große Hochzeitsfeier präsentierte sich der ehemalige Flugzeug-Hangar den liberalen Besuchern.

Fuldatals Liberale zeigten sich recht angetan über die Fest-Lokalität und deren Dimensionen. Für den Abend bereitete man gerade eine große türkische Hochzeitsfeier vor. Theken-, Küchen- und Sanitär-Anlagen punkteten in einem Zustand höchster Sauberkeit.

Der Saal ist nach Auskunft der Betreiber an jedem Wochenende ausgebucht. Seit Bestehen im Oktober 2014 fanden in der Tat hauptsächlich Hochzeitsfeierlichkeiten statt, der Beiname besteht also wohl zu recht.

Die abseits angesiedelte Lage der Lokalität führt dazu, dass Beeinträchtigungen zu Wohngebieten kaum zu erwarten sind. Die Zustimmung des Gemeindevorstandes zur Errichtung im Gewerbegebiet der Fritz-Erler-Anlage scheint sich als richtig zu erweisen.

 

Dot in Bei den Bürgern vor Ort: Kommunalpolitiker nahmen „Hochzeitshaus“ in Augenschein.