Stiefkind Währungsmuseum

Der Grundstein unseres Wohlstandes wurde durch die Einführung der DM im Jahr 1948 in Fuldatal Rothwesten in der Fritz-Erler-Kaserne im Haus Posen gelegt. Die Erinnerung daran sollte den nachfolgenden Generationen in Form eines Museums erhalten bleiben.

Nach den Lippenbekenntnissen in der letzten Gemeindevertretersitzung am 2.2.11 aller Fraktionen scheint das Konsens zu sein. Zu mehr konnten sich aber SPD, CDU, Bündnis90/Die Grünen und FWG nicht begeistern.

Der Beschluss, das Museum nicht weiter unter der Regie der Gemeinde zu betreiben, wurde nur zu gern angenommen. Vorgeschobenes Argument war die desolate Finanzsituation der Gemeinde. Andere Ausgaben, wie z.B. die kostenlose Verteilung des „Gemeindeblättchens“, rund 18.000,- Euro pro Jahr, scheinen für SPD und Bündnis 90/Die Grünen wichtiger zu sein als die Bewahrung bedeutender geschichtlicher Ereignisse.

Die FDP Fraktion im Gemeindeparlament wird weiter für den Erhalt des Museums kämpfen. Z.B. durch Gründung eines Fördervereins, der dann den Betrieb übernehmen kann.

Zugegebenermaßen ist das Museum im eigentlichen Sinne kein Heimatmuseum, das die geschichtliche Entwicklung des Ortes darstellt. Bei diesem Museum muss die Bundesrepublik Deutschland ein vitales Interesse haben, diesen wirtschaftspolitisch wichtigen Ort für die Nachwelt zu erhalten.

Ebenso müssen die großen Banken in unserer Republik für dieses Thema sensibilisiert werden. Sie haben gute Geschäfte mit der D-Mark gemacht und sollten nicht vergessen, wo sie entstanden ist.

Bürgermeisterin Werderich und der Fraktionsvorsitzende der FDP Fraktion Klaus D. Sänger haben am 4.2.11 in der Hessenschau des Hessischen Rundfunks eindringlich auf das Problem, einschließlich der prekären Finanzsituation der Gemeinde Fuldatal, aufmerksam gemacht.

Zum Artikel in der Hessenschau

Zum Artikel in der HNA


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