Traditionelles Heringsessen 2014 der Liberalen

 in Traditionelles Heringsessen 2014 der Liberalen

Am Schluss der ansprechenden Veranstaltung stellten sich Teilnehmer aus Fuldatal mit Funktionären der Liberalen und dem Gastredner Prof. Dr. Gern Weiß (m.) dem Fotografen.

Seit vielen Jahren ist es gute Tradition der FDP-Kreisverbände in der Region Kassel, am Aschermittwoch Mitglieder, Freunde und Förderer zu einem Heringsessen einzuladen. So auch in diesem Jahr, als im Wintergarten des Landhauses Meistersich die Gäste so zahlreich einfanden, dass die vorbereitete Lokalität wieder voll besetzt war. Die weitbekannte Küche lieferte erneut einen leckeren Matjes-Teller, „fisch-phobenen“ Besuchern wurde ein üppiger Salatteller gereicht.
Auf ein Losdreschen auf den politischen Gegner, wie dies an anderen Orten am Aschermittwoch häufig üblich ist, wurde traditionell verzichtet. Der Vorsitzende des liberalen Kreisverbandes Kassel-Stadt, Matthias Nölke, begrüßte unter einigen besonderen Gästen auch den langjährigen Vizepräsidenten des Deutschen Bundestages und Ehrenvorsitzenden Richard Wurbs, ehe er das Wort an den Gastredner des Abends, den Präsidenten des Landesamtes für Denkmalpflege Hessen Prof. Dr. Gerd Weiß, gab.

Das Thema für den Abend lautete „Welterbe, und nun?“ Prof. Weiß schlug, kurz und knapp und von Folien und Bildern unterstützt, einen weiten Bogen vom Beginn der Bemühungen aus Kassel, den Bergpark Wilhelmshöhe mit seinen Wasserspielen in den Kanon als Weltkulturerbe der UNESCO einzubringen. Dreißig Jahre wurden dafür erforderlich. Seit Beginn der UNESCO-Welterbe-Bewegung mit den altägyptischen Tempelanlagen von Abu Simbel im Niltal gibt es in Deutschland mittlerweile 38 Welterbestätten, 6 davon in Hessen. Der Kasseler Bergpark ist seit 2013 einer davon. Der Redner war im letzten Sommer Deutschlands Repräsentant vor der UNESCO-Findungskommission in Kambodscha und berichtete von den spannenden Tagen dort, bis unter zahlreichen Mitbewerbern Kassel als Welterbe feststand. Für die künftige Nutzung und Förderung des Kasseler kulturellen „Adelstitels“ lieferte Prof. Weiß sodann zahlreiche Ideen. Die Zuhörer waren sichtbar gefesselt von der neuesten Besonderheit der früheren Residenzstadt.
Nachdem der nachhaltige Beifall verklungen war, sprach die neue stellvertretende Kreisvorsitzende der Liberalen, Conny Heusing, den Dank der Vorstände und Gäste an den engagierten Redner aus. Sodann leitete sie zum lukullischen Teil über, an den sich noch zahlreiche angeregte Gespräche unter den Teilnehmern anschlossen.

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