Archiv für den Monat: Februar 2013

Heringsessen der FDP-Region Kassel am Aschermittwoch

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Im Anschluss an ihren interessanten Vortrag bedankte sich der Kreisvorsitzende des FDP-Verbandes Kassel-Land, MdB Björn Sänger, bei der parlamentarischen Staatssekretärin Gudrun Kopp traditionell mit einer „Ahlen Wurscht“ aus Nordhessen. Rechts im Bild der Vorsitzende des FDP-Verbandes Kassel Stadt und Bundestagskandidat der Liberalen, Matthias Nölke.

Zu einer festen Größe hat es sich mittlerweile entwickelt, das traditionelle Heringsessen am Aschermittwoch, zu dem die FDP-Kreisverbände aus Kassel-Stadt und Kassel-Land seit nunmehr über einem Jahrzehnt Mitglieder und Förderer einladen. Angesagt ist dabei keine politische Verbal-Prügelei, wohl aber politische Information auf hohem Niveau.

In diesem Jahr hatte man als Gastrednerin die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, MdB Gudrun Kopp, gewinnen können. In anschaulicher und lebendiger Weise machte die Rednerin deutlich, in welcher Absicht ihr Ministerium die frühere Entwicklungshilfe in ihren Zielsetzungen umgestaltet und nach aktuellen Erfordernissen ausgerichtet hat. „Es geht um die sinnvolle Verwendung der Gelder mit hohem Effekt.“ Nicht die Regierungen, sondern die Menschen in den betreffenden Ländern sind Ziel von Bemühungen und Programmen einer wirtschaftlichen Zusammenarbeit. Im Anschluss an den Vortrag schloss sich ein reger Informationsaustausch durch Fragen der Teilnehmer an.

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Am Rande des traditionellen Heringsessens stellten sich einige Fuldataler Liberale mit der Gastrednerin des Abends, MdB Gudrun Kopp, dem Fotografen.

Zum Gelingen des angeregten Abends trug auch das Landhaus Meister in Wolfsanger – der Wintergarten war vollbesetzt – mit einem delikat zubereiteten Matjes-Teller bei. Aus Fuldatal waren fast ein Dutzend Gäste dabei. Besonders begrüßt wurde auch Bürgermeister Karsten Schreiber, der des ansprechenden Vortragsthemas wegen den Besuch auf seinen engen Terminkalender gesetzt hatte. Auch Bürgermeisterin a.D. Anne Werderich wurde besonders willkommen geheißen.

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Bericht aus der Gemeindevertretersitzung am 6.2.2013

Unter TOP 3 wurde beschlossen, unter den Schutzschirm des Landes Hessen zu gehen, da wir dadurch ca. 12 Mio Euro Schulden abgenommen bekommen. Die FDP Fraktion hat in diesem Zusammenhang bemängelt, dass der sogenannte Abbaupfad, um das laufende Defizit abzubauen, ungerecht ist. Der Ausgleich wird hauptsächlich durch immense Steuererhöhungen erreicht. Die Bevölkerungsgruppen, die in großem Stil ihre Freizeitaktivitäten durch Steuermittel subventionieren lassen, werden verschont.

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Klaus-Dieter Sänger, Fraktionsvorsitzender

Die FDP Fraktion hatte einen Antrag eingebracht, der eine angemessene Kostenpauschale für die Benutzung gemeindeeigener Gebäude vorsah, um die ständig steigenden Energiekosten zu mindern. Rot-Grün hat dies natürlich abgelehnt.

Stattdessen wollte Rot-Grün die Einführung einer Pferdesteuer. Dies bezeichnete der Fraktionsvorsitzende der FDP Fraktion Klaus D. Sänger als „Highlight kommunalpolitischer Intelligenz“. Zumal eine Begründung dafür war: „Wer ein Pferd hat ist ein Besserverdienender und kann sich somit stärker am Steueraufkommen beteiligen.“ Vor der Einführung wollten sie allerdings erst eine „Prüfung“, um sich ein Hintertürchen offen zu lassen. Die FDP ist der Meinung, wenn ich keine zusätzlichen Steuern will, brauche ich auch keine Prüfung.

Außerdem will Rot-Grün eine Zweitwohnungssteuer prüfen lassen. Die Prüfung und die spätere evtl. Eintreibung verursacht immense Kosten, so dass zuerst geprüft werden sollte, ob sie tatsächlich nennenswerte Einnahmen bringt. Wir sind kein ausgewiesener Touristikort, wo es Sinn machen würde, wie z.B. in Willingen.

Rot-Grün hat viel Phantasie bewiesen bei der Erfindung neuer Steuern. Hoffentlich geht die Phantasie nicht mit ihnen durch und die Verwaltung muss demnächst prüfen, ob die Einführung einer Fahrradsteuer möglich ist. Rot-Grün hat die Mehrheit und wird sie auch ausnutzen um weitere Einnahmen zu generieren. Sparen heißt bei Rot-Grün Einnahmen erhöhen und nicht Ausgaben senken.

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Dieter Habermann für langjährige Arbeit bei den Liberalen geehrt.

Bild-1-150x150 in Dieter Habermann für langjährige Arbeit bei den Liberalen geehrt.

FDP-Kreisvorsitzender Björn Sänger, MdB, (r.) verlas die Ehrenurkunde über 40jährige Zugehörigkeit zu den Liberalen für Dieter Habermann (l.) und überreichte ihm dann die Theodor-Heuss-Medaille.

Der diesjährige Neujahrempfang der FDP-Region Kassel im FuldaTaler Forum bot einen würdigen Rahmen für die Ehrung langjähriger Mitstreiter der Liberalen im Landkreis und der Stadt Kassel.

In Gegenwart hoher Repräsentanten der liberalen Politik aus Bund und Ländern wurde durch den Kreisvorsitzenden des FDP-Stadtverbandes, Matthias Nölke, der frühere Landtagsvizepräsident und hessische Wirtschaftsminister Alfred Schmidt für seine 50jährige Zugehörigkeit zur liberalen Partei geehrt.

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Dieter Habermann (l.) aus Fuldatal konnte die Glückwünsche von Ernst Müller und hochkarätigen Gratulanten entgegennehmen: Hess. Landtagsabgeordneter Helmut von Zech, Kreisvorsitzender des FDP-Verbandes Kassel-Stadt Matthias Nölke, Gastredner Christian Lindner, Landtagsabgeordneter aus Nordrhein-Westfalen und FDP-Landevorsitzender, Bundestagsabgeordneter Björn Sänger und Dr. Heinrich Kolb, stellvertretender Vorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion (v.l.n.r).

Der Vorsitzende des FDP-Kreisverbandes Kassel-Land, MdB Björn Sänger, konnte einen Fuldataler für dessen 40jähriges verdienstvolles Wirken bei den Freidemokraten mit einer Ehrenurkunde und der Theodor-Heuß-Medaille auszeichnen. Dieter Habermann aus Ihringshausen gehört der FDP seit 1972 an. Bereits seit 1970, anfangs als Angehöriger der sog. Dorfgemeinschaft, war er fast 30 Jahre Gemeindevertreter, davon 20 Jahre als Fraktionsvorsitzender der Liberalen. Von 1981 bis 1985 war er Vorsitzender des Ortsverbandes Fuldatal. Die Gratulanten begrüßten sozusagen ein „Urgestein“ der liberalen Kommunalpolitik.

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